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12.12.2006

Informationen für Öffentlichkeit und Presse

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Die Firma Franz Kleine und Spezialisten aus der Zuckerindustrie informierten anlässlich der Feldtage vom 17. und 18. November in Störmede ca. 2000 Besucher



Mehr als 600 speziell geladene Gäste aus Osteuropa und Fernost konnten mit zahlreichen, weiteren Besuchern aus ganz Europa die Vorführungen des kompletten Produktsortiments der Firma Franz Kleine besichtigen. Das 8 Hektar große Demonstrationsfeld wurde optimal genutzt und es gab zudem die Möglichkeit die historischen Modelle, wie z. B. den „Rübenmeister“ bis hin zu der neuen Verlademaus „RL 200 SF“, selbst anzufassen.

Die Firma Franz Kleine Vertriebs und Engineering GmbH fertigte in 2006 genau 100 Selbstfahrer und für 2007 wird eine deutliche Steigerung erwartet, welches durch Produktion von wesentlichen Baugruppen über externe Lieferanten vorrangig aus dem heimischen Raum ermöglicht wird.

„125 fest angestellte Mitarbeiter in Salzkotten, saisonbedingter Personalaufbau um ca. 30 Mitarbeiter und 10 Auszubildende ermöglichen diese Produktionsmenge“, sagt Klaus Milsmann, geschäftsführender Direktor, „Unsere treibende Kraft besteht in der Produktion von Geräten, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen und gleichzeitig die Zuverlässigkeit von erstklassigen Komponenten in sich vereinen“, erklärte er.

„ Die Maschinen von Kleine sind für hohe Kapazitäten gebaut worden und so konstruiert, dass sie die Produktionskosten der Landwirte senken,“ so Peter Volmer, technischer Vertriebsmitarbeiter. „Änderungen der landwirtschaftlichen Methoden, wie z.B. die Zuckermarktreform und die neuen Umweltauflagen, sind Veränderungsprozesse die auch einen schnellen Entwicklungsprozess fordern. Ebenso suchen die Kunden verstärkt nach Geräten, mit denen sie ihre Finanzen solide planen können,“ waren die einleitenden Worte bevor die Technik im Detail vorgestellt wurde.

Tradition bedeutet stete Erneuerung. So klang es an mit dem Motto „Alles in Zucker- Rüben mit Zukunft!“ Was ist neu? Dieselverbrauch verringern, um damit Erntekosten zu senken, digitale sowie analoge Anzeigen über Verbrauchsmessung und Leistungsverzweigungen, welche den Fahrer sowie den Landwirten Maschinendaten melden.

Automotives Motorenmanagement wie leistungsgeregelte Hydraulik (load sensing)regeln unter allen Einsatzbedingungen der Maschinen den Leistungsbedarf der Rode- und Reinigungsaggregate.
Bodenschonung durch großvolumige Bereifung, Fahrwerke mit geringen Eigengewicht und vernünftiger Nutzlast, sind Voraussetzung zur Einhaltung des Bodenschutzgesetzes.

Informationen über den Zuckerrübenanbau wurden eindrucksvoll im Bewirtungszelt unter Unterstützung der Saatgutzüchter gegeben. Auch für die Zukunft bestätigt sich die Zuckerrübe als einheimische Kulturpflanze mit hohem ökologischen Wert. So ist sie unverzichtbarer Bestandteil des Ackerbaus als Hackfrucht, lockert die getreidebetonten Fruchtfolgen der Ackerbauregionen auf und zeichnet sich produktionstechnisch durch seine Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit aus. Ebenso hebt sie sich positiv von der Monokultur Zuckerrohr ab.

Des Weiteren wurde der Jugend ab Kindergarten aufwärts mit Familienangehörigen und Freunden ein Einblick rund um die Rübe geboten. Malbücher, die interessant über den Zuckerrübenanbau berichten, wurden verteilt und „der Malwettbewerb“ über den „Rüzu Zuwü 2007“ fand große Beteiligung.

Abgerundet wurden die Feldtage mit dem Beitrag „Rüben mit Zukunft“, welcher durch die Erläuterungen des Herrn Dr. Hans Coenen von der Zuckerfabrik Lage sehr beeindruckte.

Das Zusatzprogramm für unsere Gäste aus Russland, Kasachstan, Weißrussland und der Ukraine führte durch unsere heimische Region.

Besondere Attraktionspunkte wie z.B. die Besichtigungen der Zuckerfabriken Lage und Warburg, überraschten angenehm.