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Unternehmenshistorie

Eine lange Tradition des Unternehmens bestätigt Erfahrungswerte, die mit dem Gründungsjahr 1874 ihren Anfang nehmen.

Der Anfang 1874

1874 begann das Unternehmen mit dem Verkauf von landwirtschaftlichen Geräten und Maschinen. 1904 übernahm Franz Kleine, der Sohn des Gründers, als 26jähriger den Betrieb. In diesen Jahren wurde die Aufwärtsentwicklung im Zeichen der zunehmenden Technisierung der Landwirtschaft eingeleitet. Es entstanden Filialen mit Werkstätten und Ersatzteillagern im Raume Westfalen und Nordhessen. Schon in früheren Jahren wurden, besonders in den arbeitsschwachen Wintermonaten, neben der Reparatur von Landmaschinen auch Eisenkonstruktionen, Brücken, Stauwehre, Walzen, Eggen und Häckselmaschinen hergestellt.

1940er Jahre

Rübenmeister

Im Jahreswechsel 1947/48 entstand mit dem Bau einer Fertigungshalle eine selbstständige Maschinenfabrik. Ab diesem Zeitpunkt begann unter Leitung von Ernst Kleine, der 1931 in das Unternehmen eingetreten war, die Fabrikation von Vielfachgeräten, Kartoffellegemaschinen und Zuckerrübenerntemaschinen. Die heutige Bezeichnung als „Pionier der Zuckerrübentechnik “ ist ein Ergebnis aus den entscheidenden Impulsen für die Entwicklung der Landtechnik im Zuckerrübenanbau.

War es 1942 die lenkbare Rübenrodevorrichtung als Zusatzgerät zum Schleuder- Kartoffelroder, so wurde 1946 mit dem „Rübenmeister“ die Möglichkeit geschaffen, die mit der gezogenen Rodegabel aus dem Boden gehobenen, zuvor geköpften Rüben über eine seitlich angebaute Reinigungstrommel im Querschwad abzulegen.

1950er und 1960er Jahre

Automatik 5000

Unicorn

1954 wurde der Querschwad-Köpfroder herausgebracht, bevor 1960 der Bunker- Köpfroder den „Traum von einem Vollernter“ Wirklichkeit werden ließ. Der Schritt weiter ging dann hin zur einreihigen „Kleine-Automatik“, dem Köpfrodebunker, der heute noch in einigen Betrieben seinen Dienst tut.

Im Bereich der Saattechnik war das Unternehmen über Jahrzehnte erfolgreich tätig. Zur Aussaat einkeimigen Saatgutes wurde 1959 die Einkorndrille „IR 2“ gebaut und später als „Unicorn“ weiterentwickelt und in großer Serie gebaut und vertrieben. Hinzu kam 1970 mit dem Einzelkornsägerät Maxicorn ein mechanisch arbeitendes Gerät mit Schöpfscheibe und Kammerrad für die Aussaat von Mais. Ein robustes und einsatzsicheres Gerät, das in hoher Stückzahl verkauft wurde und von dem auch heute noch einige im Einsatz sind.


1970er und 1980er Jahre

KR 6 E

Zurück zur Rodetechnik:
Der seit 1975/76 in den Markt eingeführte, geschobene Köpfroder KR6 E hat seinen Weg für die Einführung des mehrreihigen Verfahrens geebnet und war Ende der 80er bis Anfang der 90er Jahre Hauptumsatzträger. Die weiterentwickelten Baureihen KR6 II und KR6 III rundeten das 2-phasige Erntesystem ab. In geringen Stückzahlen, überwiegend für den Export in die Benelux, wurde das getrennte Verfahren K6 / R6 hergestellt.

80 Prozent der 6-reihigen Systeme wurden mit Ladebunker ausgeliefert. Diese wurden von Franz Kleine bis 1986 produziert (wie z.B. der LZB, LB 8 und LB 12). Ab 1987 wurden über eine Vertriebskooperation mit der Firma Bleinroth deren Ladebunker LB 13 und LB 20 mitvertrieben.

1990er Jahre

Die zweireihige gezogene Maschine KR 2 ist nach der Markteinführung in 1990/91 ab 1992 in Produktion gegangen.

Im Laufe der Jahre hat sich also ein rasanter Wandel von der einreihigen hin zur mehrreihigen Technik vollzogen. So wurden ab dem Jahr 1991 keine einreihigen gezogenen Geräte mehr produziert.

SF 10

Die 90er Jahre waren im Blickpunkt auf die Rübenerntetechnik dadurch gekennzeichnet, dass hier die Wende zur selbstfahrenden Erntetechnik vollzogen wurde. Nach erfolgter Test- und Versuchsphase präsentierte Franz Kleine die ersten in Serie gebauten Zuckerrübenvollernter vom Typ SF 10 im Jahr 1994 dem Markt.

Der SF 10 zeichnet sich besonders durch seine Leistungsstärke, sein geringes Gewicht, den kleinen Wendekreis und die Sparsamkeit im Verbrauch aus. Die Maschine mit einem Eigengewicht von ca. 16 t und einem Zwischenbunker von 10 t wurde und wird bis heute von den Kunden sehr gut angenommen. Ein Indikator dafür ist auch die innerhalb von 13 Jahren erreichte Stückzahl von 1000 produzierten Selbstfahrern im Jahr 2007. Auf diese Stückzahl bestätigt sich die Kundenakzeptanz für dieses Ernteverfahren – heute der Typ SF 10-2 als Ergebnis einer stetigen Weiterentwicklung.

Optimiert wird die Arbeit des SF 10-2 durch den gleichzeitigen Einsatz des Ladesystems LS 18-2 als „6-reihiges Leistungspaket im Non-Stop-Ernteverfahren“. Das Systemfahrzeug übernimmt die Zuckerrüben während der Fahrt von dem Vollernter und steigert somit die Leistung des 6-reihigen Köpfrodesystems um bis zu 30 %.

RL 200 SF

Abgerundet wird die Produktpalette der Firma Franz Kleine durch die selbstfahrenden Reinigungs- und Verladesysteme RL 200 SF und RL 350 V.

Das einphasige System der Aufnahme und Reinigung der Zuckerrüben mit dem von Kleine entwickelten selbstfahrenden Reinigungslader RL 200 SF „Maus“ wird seit 1994 eingesetzt. Dieser Selbstfahrer ist konzipiert für eine schnelle Aufnahme und eine schonende Reinigung der Rüben.


Ab 2000 bis heute

Im Jahre 2007 hat Kleine auf der Agritechnica in Hannover die Neuentwicklung RL 350 V vorgestellt. Dieser selbstfahrende Reinigungslader ist mit einer neuartigen 10 m breiten V-förmigen Aufnahme ausgestattet und erfüllt damit die Forderung der Praktiker: die Verladung von breit angelegten Rübenmieten. Die schwenkbare Fahrerkabine ermöglicht eine optimale Anpassung an die unterschiedlichen Anforderungen während des Fahr- und Ladebetriebs.

Seit über 60 Jahren beschäftigt sich die Firma Franz Kleine intensiv mit innovativen Konzepten für die Rübenernte. Wir stehen an der Spitze einer technologischen Entwicklung, deren Ende noch nicht in Sicht ist. Unser Ziel ist die Schaffung hochmoderner Lösungen und Systeme im Bereich Rübenerntetechnik mit Blick auf die Erfordernisse der Zukunft.